Unberechtigte Vorurteile – nach der Cloud.

Facts statt Halbwissen - wir räumen mit den gängigsten Vorurteilen auf.

 

Von Roland Jung | 02.01.2018

 

In unserem dritten Teil der Blog-Serie «Unberechtigte Vorurteile» wollen wir beleuchten, was beim Ausstieg aus der Cloud passiert respektive welche Punkte bei einem Wechsel des Providers oder der Rückkehr zu einer eigenen IT-Infrastruktur auftreten können.

Wir kommen auf die wohl wichtigsten und zugleich am meisten unterschätzten Punkte, die vor Vertragsabschluss geklärt sein müssen, zu sprechen: Was passiert nach der Cloud? Was gilt es zu beachten?


Wenn man sich für einen Cloud-Anbieter entscheidet, sollte vor allem darauf geachtet werden, dass gewisse Bestimmungen vertraglich geregelt sind. Dazu zählt auch das Szenario einer Vertragsbeendigung. Nur ein seriöser Partner wie Bechtle Steffen sichert in dieser Phase vollste Kooperation zu. Daten und Geld kristallisieren sich dabei als kritische Faktoren heraus. Wir klären auf.

1. «Ist die Datenrückgabe oder -übergabe klar definiert?»

 

Die Aufbereitung der Daten für eine Rück- respektive Übergabe verlangt dem bisherigen Anbieter grossen Aufwand ab. Hier ist der Einsatz von Zeit, Geld und Manpower unabdingbar. Wie sieht dies im Detail aus? Wer macht was? Wie und in welcher Form wird es gemacht? In welchem Zeitrahmen? Auch bei noch so grossem Vertrauen und Sympathie müssen diese Punkte geklärt sein. Vorsicht ist dann geboten, wenn dies vertraglich nicht festgehalten ist. Leider gibt es auch hier – wie in jeder Branche – schwarze Schafe.

 

Ist beispielsweise der Migrationssupport nicht gewährt, kann dies finanziell und personell einiges an Ressourcen verschlingen. Der sogenannte Lock-in-Effekt (künstlich hohe Wechselkosten und/oder -barrieren) sorgt dann für grossen Ärger, den man sich mit der nötigen Vorsicht hätte ersparen können. Es lohnt sich also, auf einen Partner zu setzen, der in dieser entscheidenden Phase seine vollste Kooperation zusichert und dessen vertragliche Bestimmungen das Szenario einer Vertragsterminierung regeln.

2. «Was gibt es sonst noch zu beachten?»

 

Speziell im Bereich Hardware muss eine solide Bestandsanalyse gemacht werden. Sollten Verträge zu Hardware bestehen, welche über einen gewissen Zeitraum weitergeführt werden müssen, ist das kein Hindernis. Wir können die Hardware in unsere Umgebung implementieren und nach Vertragsterminierung sukzessiv übernehmen oder ersetzen.


Besonders oft ist dies beim Managed Printing der Fall: Ganze Druckerumgebungen sind für einen erfahrenen Anbieter wie Bechtle Steffen keine Hürde.

3. «Was kostet die Migration?»

 

Eine allgemeingültige Antwort darauf kann nicht gegeben werden. Die Kosten sind so individuell wie die Ausgangslage und die damit einhergehende Migration. Folglich kann dies nur in einer bedarfsgerechten Analyse ermittelt werden.

Fazit: Ein seriöser Anbieter zeigt beim Abschluss nicht nur die effektiven, laufenden Kosten auf, sondern legt diese auch bei einer Terminierung offen. Denn schlussendlich bildet Transparenz die Basis für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.

 

Sie sind unzufrieden mit Ihrem Provider? Sie glauben, dass Ihr derzeitiger Anbieter die oben genannten Punkte nicht oder nur teilweise erfüllt?

 

Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne: KONTAKT

 

Roland Jung

Der Autor und Cloud-Profi

 

Als Leiter Cloud Sales mit über 25 Jahren Erfahrung in der IT-Branche, geniesst Roland Jung den Ruf als Spezialist in den Bereichen Cloud Computing, Datacenter und IT Outsourcing-Lösungen. In seinem privaten Umfeld ist er bekannt als leidenschaftlicher „Zürisee-Böötler“ und „Grill Master der Extraklasse“. Aber egal ob geschäftlich oder privat – er ist immer für einen Spass zu haben.

 

Roland Jung

Verkaufsleiter Cloud Solution