Unberechtigte Vorurteile – das Arbeiten in der Cloud.

Facts statt Halbwissen - wir räumen mit den gängigsten Vorurteilen auf.

 

Von Rafael Lambauer | 21.11.2017

 

Im zweiten Teil unserer Blog-Serie «Unberechtigte Vorurteile» gehen wir auf diejenigen Vorurteile ein, die sich um das Arbeiten in und mit der Cloud drehen.

Was beschäftigt die Unternehmen und ihre Entscheidungsträger, wenn es darum geht, wie sich ihr Arbeitsalltag durch Cloud Services verändert? Welche Bedenken hegen sie?

Dass es aber auch berechtigte Zweifel gibt und weshalb es sich lohnt, seinen Cloud-Anbieter mit Bedacht auszuwählen, erfahren Sie hier.

1. «Mit der Cloud steigt die Abhängigkeit»

 

Dies ist wohl das am häufigsten genannte Argument gegen die Cloud. Auf den ersten Blick mag das auch nachvollziehbar sein, schliesslich gibt man ja immerhin einen Teil in fremde Hände. So hat man beispielsweise nur noch einen Thin Client – von bösen Zungen auch «Toaster» genannt – vor sich stehen und muss darauf vertrauen, dass der Provider seinen Job versteht.

 

Dadurch, dass man die ganze mühsame Arbeit abgibt, fehlen dann aber auch die Möglichkeiten, selbst etwas am Aufbau und der Struktur der eigenen IT zu verändern, richtig? Ganz im Gegenteil! Vielmehr ist es so, dass durch die Cloud die Abhängigkeit von einem IT-Dienstleister gerade in den Bereichen Client Hardware, Netzwerk- und Softwarelösungen eliminiert wird.

 

Lizenzen für neue Mitarbeitende sind mit wenigen Klicks zugewiesen und Thin Clients nicht benutzergebunden und somit universell verwendbar. Verändern sich die Ansprüche an Speicherplatz, erweitert oder reduziert der IT-Provider den Storage auf Wunsch innert kürzester Zeit, ohne dass für teures Geld neue Hardware zugekauft werden muss oder gar brachliegt. Der Kunde wird in der Wahl seiner Softwarelösungsanbieter ebenfalls ungebundener. Ein Cloud-Anbieter wie Bechtle Steffen ist neutral und unabhängig bezüglich den Softwarelösungen und arbeitet mit den vom Kunden gewünschten Partnern zusammen. Auch lokale, individuelle Bedürfnisse sind abbildbar, beispielsweise in der Wahl der Netzwerk-Provider.

 

Kurzum gewinnt man mit der Cloud an Unabhängigkeit, nicht zuletzt durch weniger gebundenes Kapital in Hardware und Infrastruktur.

2. «Die Konditionen können sich jederzeit zu meinem Nachteil ändern»

 

Hat man sich erst einmal für einen Anbieter entschieden und die ganze Migration hinter sich, kann doch der Vertragspartner urplötzlich aus fadenscheinigen Gründen die Konditionen ändern? Die Kosten steigen und dann sieht man sich dem komplett ausgesetzt ... Weit gefehlt! Die Vertragsdauer und Preise müssen ganz klar bei Vertragsabschluss definiert sein. Bei seriösen Partnern haben die Kunden die Option zur Kündigung.

 

Bechtle Steffen misst ihre Leistungserbringung und deren Preis und Wirtschaftlichkeit laufend am Markt. Nur so können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit behalten und damit attraktive Angebote für unsere Kunden erarbeiten. 
Erfahrungsgemäss dürfen unsere Kunden auf der Zeitachse gar mit sinkenden TCO (Total Cost of Ownership) pro Benutzer rechnen. Je länger sie mit uns zusammenarbeiten, desto geringer fallen die Kosten aus. Und – für uns selbstverständlich – wir geben dies direkt an die Kunden weiter.

3. «Insolvenz des Providers kann mir das Genick brechen»

 

Okay, zugegebenermassen ist dies kein gänzlich unberechtigtes Vorurteil. Dies ist ein durchaus reales und oft unterschätztes, wenn nicht sogar vernachlässigtes Argument für oder gegen einen Anbieter. Immer wieder ermahnen wir die IT-Entscheider, dem Rechnung zu tragen. Sollte es tatsächlich zur Insolvenz des Versorgers kommen, haben Sie als Kunde ebenfalls ein grosses Problem.

 

Kann der Strom für das Rechenzentrum nicht mehr bezahlt werden, steht alles still. Das kostet Sie als Nutzer nicht nur viel Geld, im schlimmsten Fall sogar all Ihre Daten. Die Wahl sollte deshalb auf einen Partner fallen, der finanziell gut dasteht. Die Bechtle Steffen darf von sich behaupten, finanziell grundsolide aufgestellt zu sein. 


Dank einer gesunden Kapitalstruktur, ausgezeichnetem Geschäftsgang sowie einem sehr breiten Aktionariat müssen sich unsere Kundinnen und Kunden darum keine Sorgen machen. Sie dürfen und sollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, denn genau das ist die Idee der Cloud-Services.

 

Sie haben Fragen zur Cloud, die Ihnen auf der Zunge brennen? Oder glauben Sie, dass Ihr jetziger Anbieter diese wichtigen Punkte nicht erfüllt?

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir helfen Ihnen gerne weiter. 
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Rafael Lambauer

Der Autor und Cloud-Spezialist

 

Seine Laufbahn als Cloud-Spezialist begann Rafael Lambauer als technischer Mediamatiker vor 10 Jahren. Heute ist er Kundenberater im Bereich Cloud Computing und seine Kernkompetenz liegt in den Bereichen Managed Services und Cloud Computing. Mit seinem Motto „mit einem Kaffee und einer gründlichen Bedarfsanalyse findet sich immer eine Lösung“ ist er bis heute noch nie gescheitert. Ob auf Städtereise, bei einem Bier mit Freunden oder beim Wandern in den Alpen, Rafael Lambauer liebt es, Neues zu entdecken und Zeit in der Natur zu verbringen.

 

Rafael Lambauer

Cloud Sales