Domicil.

Domicil beherbergt die Server-Technologie der Zukunft

Domicil ist die führende Anbieterin von Wohn- und Dienstleistungsangeboten für ältere Menschen im Raum Bern und Thun. Das interne IT-Team stellt täglich über 900 Mitarbeitenden massgeschneiderte IT-Dienstleistungen zur Verfügung. In der Vergangenheit setzte man auf eine im Rechenzentrum zentralisierte IT-Infrastruktur mit virtualisierten Servern und Thin Clients. Der vermehrte Einsatz von Multimedia und 24-Zoll-Monitoren an den Arbeitsplätzen verursachte serverseitig lästige Engpässe und führte zu einer unbefriedigenden Benutzererfahrung. Mit der Umstellung auf ein HPE Moonshot System konnten die bestehenden Probleme – auf eindrucksvolle Weise – aus der Welt geschafft werden.

 

Kundenporträt.

Domicil: Die erste Adresse im Grossraum Bern und Thun für Wohnen und Leben im Alter

Domicil bietet älteren Menschen, die aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen Unterstützung und Sicherheit suchen, ein ihren Bedürfnissen und Gewohnheiten entsprechendes Zuhause. In 20 Häusern im Grossraum Bern und Thun finden gegen 1500 Seniorinnen und Senioren ein massgeschneidertes Wohn- und Dienstleistungsangebot mit 24-Stunden-Notruf, Bereitschaftsdienst an 365 Tagen, Betreuung und Pflege nach Bedarf sowie hausinternen Veranstaltungen.

Das Unternehmen betreibt zudem ein Kompetenzzentrum mit spezialisierten Pflege- und Betreuungsangeboten für Menschen mit Demenz. Domicil beschäftigt 1450 Mitarbeitende und bildet jährlich 169 Lernende sowie 32 HF-Studierende aus. Für die Betreuung der unternehmensweiten IT verfügt das Unternehmen über ein eigenes vierköpfiges IT-Team.

 

Ausgangslage.

Gestiegene Anwenderbedürfnisse bringen die bestehende Lösung ans Limit

Domicil hat sich aufgrund ihrer heterogenen Struktur mit 20 Standorten früh für eine kosteneffiziente zentralisierte IT-Infrastruktur entschieden. Ein einheitlicher Desktop wurde den Usern über Citrix XenApp auf rund 400 Thin Clients und Laptops präsentiert. Der Nachteil: Je mehr Mitarbeitende das System nutzten und je datenintensiver die Anwendungen, desto langsamer wurde es.

Mit dem Vordringen von Multimedia und grossen, zum Teil dual eingesetzten 24-Zoll-Monitoren in den normalen Büro-Arbeitsalltag verschärften sich die Performance-Probleme. IT-Leiter Marc Patzen: «Die User konnten am Morgen in Ruhe einen Kaffee holen, bis sich der Desktop aufgebaut hatte. Bei hoher Systemlast hinkte sogar die Tastatureingabe hinterher.» Mit dem Auslaufen des Wartungsintervalls für die Server-Hardware im Rechenzentrum war der Zeitpunkt für eine neue Lösung gekommen.

Der IT-Leiter: «Wir haben mit unserem Partner Bechtle Steffen in Workshops drei mögliche Szenarien diskutiert: Weiterfahren wie bisher mit sechs bis sieben stärkeren Servern und VMware-Virtualisierungslayer, als Alternative ein sehr starker Host für 10 bis 15 virtuelle Server mit Citrix und einer hochperformanten Grafikkarte und – als dritte Variante – Moonshot.»

 

Lösung.

HPE Moonshot mit dedizierter Hardware für jeden Windows Server

Das IT-Team von Domicil hat sich nach einer ausführlichen Evaluation für die Moonshot-Technologie entschieden. «Die Möglichkeit, bei der Hardware ‹back to the roots› zu gehen, ohne dafür 15 teure Riesenserver anschaffen zu müssen, faszinierte uns von Beginn weg», so der IT-Verantwortliche. Das Herzstück des neuen Systems bildet das kompakte HPE Moonshot 1500 Chassis (Formfaktor 4,3U), das alle Elemente für Management, Stromversorgung (4 x, redundant) , Kühlung (5x, redundant) und Netzwerk (2 x, redundant) enthält und mit bis zu 45 Server-Cartridges bestückt werden kann.

Andreas Burri, bei Domicil für den Infrastrukturbereich zuständig, erläutert: «Da wir im Team über grosse Erfahrung mit Citrix XenApp verfügten, gestaltete sich das Set-up relativ einfach. Wir haben eine Server- Cartridge mit Citrix XenDesktop Master, 16 mit Citrix XenApp Worker und je zwei für den Provisioning Service und Citrix StoreFront im Einsatz. Der Provisioning-Server stellt ein Golden Image als virtuelle Harddisk zur Verfügung, von dem die einzelnen Moonshot-Server booten.» Im Gegensatz zur alten Lösung stehen heute jedem Windows Server ein Workload-optimiertes Cartridge mit dedizierten Rechen- und Grafikressourcen und einem eigenen Memory- und SSD-Modul zur Verfügung.

 

Resultat.

Markant verbesserte User-Erfahrungund uneingeschränkte Skalierbarkeit

«Für unser Unternehmen, und vor allem die Endanwender, bedeutet HPE Moonshot einen riesigen Schritt nach vorn», freut sich IT-Leiter Patzen. «In der Vergangenheit hatten wir bestimmt fünf Anrufe pro Tag aufgrund mangelnder System-Performance. Heute haben wir einen Anruf pro Woche, weil sich ein Desktop-Icon nicht mehr am gleichen Ort befindet.»

System Engineer Andreas Burri: «Der Performance-Zuwachs ist enorm. Das alte System mit 25 virtuellen Servern kam bei hohen Arbeitslasten regelmässig ans Limit. Heute arbeiten unsere Leute produktiv mit Multimedia- und Grafik-Anwendungen, selbst wenn nur die Hälfte der Cartridges in Betrieb ist. Moonshot läuft so performant, dass unsere Software streckenweise vom Tempo überfordert wird, etwa beim Launch von Services. Zurzeit starten wir die entsprechenden Services einfach nachträglich manuell.» Er erwähnt weitere spezifische Moonshot-Vorteile: «Mit Moonshot läuft die Software direkt auf einer für dieses Anwendungsszenario optimierten, energieeffizienten und kompakten Hardware – ganz ohne Hypervisor und entsprechenden Kosten für CPU-Leistung und Lizenzen. Die Anschaffung ist etwas teurer, doch durch die Energie- und Platzeinsparungen, die einfache Installation und das sehr gut gelöste Systemmanagement werden diese Kosten schnell wieder hereingespielt.» Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Skalierbarkeit.

Andreas Burri: «Mit Moonshot haben wir einen neuen Aussenstandort mit 40 Usern in einem halben Tag ausgerüstet. Wir schieben eine neue Server-Cartridge ins Chassis, bestellen die Datenleitung und die ThinClients – fertig.» Die parallel laufenden Produktivsysteme in Moonshot bieten Gewähr für höchste Sicherheit und Verfügbarkeit, denn insbesondere das Pflegeinformationssystem muss rund um die Uhr verfügbar sein. Bei Domicil werden zurzeit Überlegungen angestellt, wie auch die verbliebenen Hosts mit virtuellen Maschinen auf Moonshot transferiert werden können. IT-Leiter Patzen: «Ich kann mir im Endausbau durchaus nur noch zwei Moonshot-Chassis und ein Storage-System als gesamte IT-Infrastruktur-Basis für unser Unternehmen vorstellen.»

 

"Die Möglichkeit, bei der Hardware ‹back to the roots› zu gehen, ohne teure Riesenserver anschaffen zu müssen, faszinierte uns."

Marc Patzen, Leiter IT Domicil

Partner

Ausführliche Referenz.

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