Admeco AG.

Mit der 360° cloud zu Hightech im Operationssaal.

Die Admeco AG stand vor der entscheidenden Frage: Soll das Unternehmen die IT-Infrastruktur weiterhin intern betreiben oder die IT auslagern und einen Wechsel in die Cloud anstreben? Die Medical Engineers wollten höchstmögliche Sicherheit, Verfügbarkeit und Stabilität – und entschieden sich für 360° cloud.

Die Admeco AG liefert mitten aus dem Herzen der Schweiz hochmoderne Medizintechnik in die ganze Welt. Das Unternehmen aus dem luzernischen Hochdorf stellt seit über 30 Jahren innovative und sichere Systeme für moderne Operationssäle, Aufwachräume und Intensivpflegestationen her. Zum Produkteportfolio gehören Raumlösungen, Um- und Zuluftdecken, Operationsleuchten und Medienversorgungsbrücken, inklusive Abnahme im Operationssaal und umfassende Services.

Von der Inhouse-Infrastruktur in die Cloud. Die Admeco AG ist seit 2008 Kunde von Bechtle Steffen und betrieb bis zum Wechsel in die Cloud 2012 einen lokalen Server im Firmengebäude. Die Installation wurde mit einem regelmässigen Vor-Ort-Support gewartet, da Admeco selber keinen IT-Mitarbeiter beschäftigt. Die Inhouse-Lösung basierte auf einer virtualisierten Umgebung und die User arbeiteten auf einer standardisierten Desktop-Umgebung. 2012 kündigten sich Hardware-Investitionen an, denn die lokale Infrastruktur war an ihre Grenzen gestossen. Die Admeco AG hat zwei Lösungen, Cloud und Inhouse-Infrastruktur, offerieren lassen. Den Ausschlag gaben schlussendlich matchentscheidende Anforderungen, die die Cloud erfüllen konnte: Sicherheit, Verfügbarkeit und Stabilität.

Sicherheit. Die Admeco habe keinen „richtigen Serverraum“ betrieben, erinnert sich Jelle van den Wildenberg, Geschäftsführer der Admeco AG. Eine sichere Brandlöschung und die Kühlung hätten gefehlt. Die Investitionen in eine Server-Infrastruktur seien aufwendig und kostenintensiv, die Sicherheit dennoch nicht garantiert. „Die Sicherheit war uns sehr wichtig. Weniger der Datenklau, sondern die physische Sicherheit der Daten“, sagt Jelle van den Wildenberg. „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Server bei uns Schaden nehmen, ist viel höher, als dass dies im Datacenter geschieht. Ich bin der Überzeugung, dass das Colozüri eine sehr sichere Umgebung ist.“ Und falls im Datacenter von Bechtle Steffen doch etwas passieren sollte, wie ein technischer Ausfall, sorgt ein redundantes System dafür, dass der Betrieb aufrecht erhalten werden kann: Die Daten der Admeco sind im Colozüri nach höchsten internationalen Richtlinien, dem sogenannten Tier 4-Standard, redundant geschützt. Sicherheit bedeutet auch Unabhängigkeit: Sollte ein Vorfall im Firmengebäude die Arbeit verunmöglichen, folgt mit der Cloud nicht automatisch ein Arbeitsunterbruch. „Wenn etwas passiert, kann ich in Hochdorf einfach den Stecker rausziehen und irgendwo anders weiterarbeiten, das gefällt mir“, sagt Jelle van den Wildenberg. „Wir sind mit der Cloud physisch unabhängig.“

Verfügbarkeit und Stabilität. In Bezug auf die Userzahlen ist Admeco mit 20 Usern ein kleines Unternehmen. „Für uns ist es wichtig, dass wir in einer professionellen Umgebung sind. Heute ist das System viel stabiler, die Verfügbarkeit ist exzellent“, sagt Jelle van den Wildenberg. Mit der Cloud gebe es keine Unterbrüche mehr, während denen die Mitarbeiter nicht mehr arbeiten können. Somit fallen auch die unvorhersehbaren Investitionen für die Wartung und Störungsbehebung weg. Für Jelle van den Wildenberg seien die Verfügbarkeit und die planbaren Kosten ein wichtiges Argument für die Cloud gewesen: „Mir gefiel der Gedanke, dass ich nur bezahlen muss, was ich brauche, und dafür ein stabiles System bekomme.“ Die Stabilität der Cloud ist auch in der Technologie der IT-Infrastruktur im Datacenter zu begründen. Für kleine Unternehmen sind die Zeit und die Kosten, um die eigene Hardware auf dem neusten Stand zu halten, sehr hoch. „Die IT ist eine sehr lebendige Branche, die andauernd Fortschritte macht, die Hardware veraltet schnell. Wenn man Technik kauft, muss man diese über vier bis fünf Jahre abschreiben“, sagt Jelle van den Wildenberg.

Kundenportal. Admeco hat Zugriff auf ein Kundenportal, mit dem ein Administrator neue Mitarbeiter schnell und einfach erfassen kann. Der neue User hat in weniger als zehn Minuten Zugriff auf die Cloud. Das ist für Jelle van den Wildenberg ein grosses Plus, denn so muss dafür nicht Bechtle Steffen beauftragt werden: „Das Kundenportal ist extrem userfreundlich. Ein neuer Mitarbeiter, auch in Deutschland, ist in Kürze der Cloud angeschlossen und kann mit der Arbeit loslegen.“

Sonderfall CAD-Daten. Für die umfangreichen 3D-CAD-Dateien reicht die technische Leistung noch nicht, um mit der Cloud reibungslos arbeiten zu können. Die Zeichner loggen sich deshalb für Arbeiten im CAD-Programm parallel zur Cloud auf einem zweiten Rechner lokal ein. Die Daten werden über Nacht im Datacenter per Synchronisation gespeichert. Der Standort ist mittels MPLS-Leitung erschlossen. Admeco greift für die Verwaltung der Endgeräte auf den Vor-Ort-Support von Bechtle Steffen zurück und nutzt verschiedene Services wie Firewall, Antivirus und ThinClients. Die Mitarbeiter in der Schweiz und auch in Deutschland greifen mit mobilen Endgeräten genauso selbstverständlich und sicher auf die Daten zu wie am PC im Büro. Den Wechsel in die Cloud hat Admeco bis heute nicht bereut – und wird es auch in Zukunft nicht, davon ist Jelle van den Wildenberg überzeugt: „Wir fahren mit der Cloud auf der richtigen Schiene, unsere IT läuft und läuft und läuft.“

 

„Wir fahren mit der Cloud auf der richtigen Schiene, unsere IT läuft und läuft und läuft.“

Jelle van den Wildenberg, Geschäftsführer Admeco AG

Ausführliche Referenz.

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