Vebo Genossenschaft.

Sozial und wirtschaftlich mit 360° Desktop.

Die Genossenschaft VEBO hat sich der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen verschrieben. Sie legt dabei grosses Gewicht auf deren Integration in die Arbeitswelt. Damit dies auf wirtschaftlich höchstem Niveau und zu wettbewerbsfähigen Konditionen geschehen kann, setzt der Standort Oensingen auf 360° desktop.

Projektdaten.

Referenz Vebo Genossenschaft
  • Clouds
  • Pharma / Gesundheitswesen
  • < 250 Mitarbeiter

Ausgangssituation

 

Der Besucher ist beeindruckt. Eine geschützte Werkstätte hätte er sich anders vorgestellt. Was er am Standort Oensingen der Genossenschaft VEBO zu sehen bekommt, hat nichts zu tun mit monotoner, minderqualifizierter Arbeit. Ganz im Gegenteil: Komplexe Produkte und Dienstleistungen, die höchsten Qualitätsstandards entsprechen, werden hier angeboten – mit modernen Produktionsmitteln und zu absolut konkurrenzfähigen Konditionen. Das mit den Normen ISO 9001, 14001, 22000, OHSAS und EduQua und FSC zertifizierte Unternehmen versteht es vorbildlich, soziales Engagement und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu bringen - Wertschätzung durch Wertschöpfung lautet das Motto. Die VEBO muss trotz Beschäftigung von Menschen mit einer Behinderung keine Vergleiche mit konventionellen Dienstleistungsanbietern scheuen. Das Unternehmen finanziert sich auch weitgehend selbst und bezieht keine staatlichen Subventionen im eigentlichen Sinn. Lediglich der Mehraufwand für die Betreuung und Förderung von Menschen mit einer Behinderung wird entgolten. Die Devise Flexibilität, Qualität, Kundennähe und Transparenz zu vernünftigen Preisen gilt für die ganze Wertschöpfungskette – vom Rohmaterial bis hin zur Spedition. Keine Frage, dass die Genossenschaft zur Umsetzung dieses Credos auf eine professionelle und leistungsfähige Informatik angewiesen ist.

Projektziele

 

Heterogene Umgebung, wenig Kontrolle. Die VEBO in Oensingen arbeitete vor dem Wechsel in die Cloud in einer heterogen gewachsenen IT-Umgebung. Jede Kostenstelle konnte die Informatik in Eigenregie führen, was in unterschiedlichen IT-Lösungen innerhalb des Standortes resultierte. «Dies führte so weit, dass die Kostenstellen ihre Lösungen von unterschiedlichen IT-Lieferanten bezogen», sagt Urs Trösch, Leiter Dienste und stellvertretender Direktor der VEBO Genossenschaft. «Die Folgen waren, dass wir intern nicht vernetzt waren und kaum Kontrolle über Kosten, Lizenzen und Infrastruktur hatten. Auch ein gemeinsames Sicherheitskonzept fehlte.»

Mit einer Server-Infrastruktur hätten wir drei oder mehr IT-Mitarbeiter anstellen müssen. Mit der Cloud-Lösung von Bechtle Steffen können wir bedenkenlos die gesamte IT aus der Hand geben.

Beat Gerber, Leiter Kaufmännische und Soziale Dienste, VEBO Genossenschaft

Vorgehensweise

 

Neue IT-Abteilung vs. Cloud. Eine neue Unternehmensleitung hat die verzwickte Situation erkannt und Urs Trösch zum Projektleiter einer neuen IT-Lösung ernannt. Die öffentliche Ausschreibung konnte Bechtle Steffen gegen die Mitbewerber mit 360° desktop (Desktop as a Service-Lösung) gewinnen. Urs Trösch erinnert sich: «Wir haben zusammen mit einem Berater auch eine Vor-Ort-Infrastruktur geprüft, uns aber dann für die Cloud entschieden. Das Hauptargument war, dass wir keine eigene IT-Abteilung hatten. Mit einer Server-Infrastruktur hätten wir drei oder mehr IT-Mitarbeiter anstellen müssen. Mit der Cloud-Lösung von Bechtle Steffen war das nicht nötig, wir konnten bedenkenlos die gesamte IT aus der Hand geben.» Den Ausschlag für den Entscheid zugunsten von Bechtle Steffen hätten der überzeugende Auftritt und das Preis-Leistungs-Verhältnis gegeben.

Lösung

 

Heute nutzen am Standort Oensingen rund 160 User 360° desktop und beziehen die gesamte Informatik bis hin zum Endgerät als Service von Bechtle Steffen. Applikationen mit speziellen Anforderungen, wie z.B. die Software der CNC-Maschine oder die CAD-Arbeitsplattform, laufen nach wie vor auf einem lokalen PC, die Daten werden aber per Online Backup in das Datacenter von Bechtle Steffen gesichert. Um die unterschiedlichen Anforderungen der Abteilungen zu erfüllen, ist Bechtle Steffen die Migration schrittweise angegangen. In einem ersten Schritt wurde 360° mail eingeführt, in einem zweiten Schritt der Cloud Desktop.

 

Die internen Reaktionen auf den Wechsel seien unterschiedlich ausgefallen, sagt Urs Trösch: «Von ‹endlich geht was› bis ‹es läuft doch alles› waren die Meinungen geteilt. Ein wichtiger Schritt war, die Leiter der Profit Center in einer möglichst frühen Phase in einem Boot zu haben.» Für die restliche Überzeugungsarbeit hätten die guten ersten Erfahrungen mit der Cloud und den Services wie 360° mail gesorgt: Der Mailverkehr und die Kalenderabstimmung laufen heute über denselben ExchangeServer, was die interne Zusammenarbeit z.B. für die Terminfindung enorm erleichtert hat.

Geschäftsnutzen

 

Standards haben Einzug gehalten. Mit dem Wechsel von einer strategielosen Umgebung hin zu 360° desktop haben Standards in die IT der Genossenschaft Einzug gehalten. Der Desktop ist nur noch mit Programmen ausgestattet, die vom IT-Gremium freigegeben sind. Die User können nicht mehr nach Belieben Software installieren. Sie arbeiten heute alle mit denselben Tools nach einheitlichen Prozessen. «Dies bedingte, dass man sich im IT-Bereich von der Selbstlenkung verabschieden musste, was ein Kulturwandel zur Folge hatte», sagt Urs Trösch. «Vor der Umstellung mussten die Abteilungen ihre IT mit viel Aufwand und ohne Know-how selber instand halten, heute verwalten wir jeden Desktop ganz einfach zentral. Die Sicherheit, der früher manchmal kaum Bedeutung beigemessen wurde, ist jetzt am ganzen Standort dank den 360°-Services gewährleistet.» Schritt für Schritt vereinheitlicht die Genossenschaft auch die Hardware jedes Arbeitsplatzes. Ausgediente PCs werden z.B. mit ThinClients ersetzt. «Mittelfristig wird der effiziente Einsatz der Hardware die Kosten senken», sagt Urs Trösch. 

 

360° im Einsatz. Bei der VEBO sind noch weitere Produkte der 360°-Palette im Einsatz: Arbeitsteams verwenden für die Datensynchronisierung und -freigabe 360° sharefile. Mit 360° devicemanager brin Bechtle Steffen sämtliche Endgeräte einfach und zentral auf den neusten Stand. Und gegen Datenverlust sichert sich die Genossenschaft mit 360° online backup ab. „Mit einer Server-Infrastruktur hätten wir drei oder mehr IT-Mitarbeiter anstellen müssen. Mit der Cloud-Lösung von Bechtle Steffen können wir bedenkenlos die gesamte IT aus der Hand geben.", Beat Gerber, Leiter Kaufmännische und Soziale Dienste, VEBO Genossenschaft

 

Ausführliche Referenz.

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