Sberbank (Switzerland) AG.

Mit Hosted Desktop Infrastructure mit HPE Moonshot in die Zukunft.

Auch die Sberbank (Switzerland) AG kämpfte mit dem Grundproblem klassischer Desktop-Virtualisierungskonzepte: Wenn viele Nutzer gleichzeitig CPU- und GPU-Leistung beanspruchten, sank die Performance. Auf Initiative des IT-Partners Bechtle Steffen hat die Bank kürzlich im Trading auf eine HDI-Lösung (Hosted Desktop Infrastructure) auf der Basis von HPE Moonshot HDI umgestellt. Zusammen mit Citrix XenDesktop stellt HPE Moonshot jedem User die ungeteilten Rechen- und Grafikressourcen eines dedizierten SoC-Moduls (System on Chip) im RZ zur Verfügung und ermöglicht so auch bei höchsten Workloads eine erstklassige Desktop-Performance.

Projektdaten.

Referenz Sberbank (Switzerland) AG
  • Networking Solutions
  • Finanz- / Versicherungsdienstl.
  • > 1.500 Mitarbeiter

Ausgangssituation

 

Performance-Engpässe mit klassischer Desktop-Virtualisierung. Die Trader-Arbeitsplätze bei der Sberbank (Switzerland) AG stellen hohe Anforderungen an die CPU und die Grafikprozessoren. Auf bis zu sechs Monitoren verfolgen die Händler in Echtzeit Finanzinformationen von Bloomberg und Reuters, führen Analysen auf der Basis grosser Mengen historischer Daten durch und nutzen beim Research intensiv Videos. Speziell die verstärkte Nutzung von Rich Content bereitete Deputy Head of IT Vyacheslav Degtyarev zunehmend Kopfschmerzen. «Unsere Desktop-Virtualisierungslösung wurde für 20 User konzipiert. Heute sind wir 100 Leute. Wir haben die Serverfarm immer wieder punktuell optimiert, aber das Grundproblem der klassischen Desktop-Virtualisierung blieb bestehen – die User mussten sich Rechenleistung im RZ teilen.»

 

Bei Spitzen ruckelten die Anwendungen oder es kam sogar zu Abstürzen. Auch auf individuelle Bedürfnisse konnte mit der standardisierten Desktop-Umgebung kaum eingegangen werden. Viele Applikationen waren aufgrund spezifischer Hardware-Anforderungen nicht einsetzbar und auch lizenztechnisch war die Lösung unflexibel: Selbst einfache Plug-ins verursachten hohe Kosten, weil sie stets für die gesamte User-Basis lizenziert werden mussten. Aufgrund dieser unbefriedigenden Situation evaluierte die Sberbank (Switzerland) AG, unterstützt vom langjährigen IT-Partner Bechtle Steffen, eine komplett neue Desktop-Lösung für die Trading-Abteilung.

Projektziele

 

Handels-Hub für internationale Kunden. Die Sberbank (Switzerland) AG mit Hauptsitz in Zürich gehört zur Geschäftseinheit CIB (Corporate and Investment Banking Business) der Sberbank-Gruppe. Sberbank (Switzerland) AG betreut als Hub die globalen Marktaktivitäten der internationalen Kunden der Sberbank-Gruppe und bietet diesen eine breite Palette von Dienstleistungen in den Bereichen Handelsfinanzierungen, strukturierte Finanzierungen, Transaction Banking, Deposits und Global Markets. Die Sberbank-Gruppe beschäftigt rund 260000 Personen in mehr als 20 Ländern. Die Tochtergesellschaft Sberbank of Russia ist mit über 100 Millionen Kundinnen und Kunden die grösste Bank Russlands und wickelt über einen Drittel des inländischen Kredit- und Spargeschäftes ab. Die Sberbank (Switzerland) AG unterhält eine moderne IT-Infrastruktur mit einem hohen Virtualisierungsgrad, sowohl server- (VMware) wie auch desktopseitig (Citrix/Thin Clients), die von einem eigenen vierköpfigen IT-Team betreut wird.

Web-Videos, Finanzanalysen oder komplexe PDF-Dokumente – es gibt keine Performance-Probleme mehr. 

Vyacheslav Degtyarev, Deputy Head of IT, Sberbank (Switzerland) AG

Vorgehensweise

 

Im Zuge der Ausschreibung wusste Bechtle Steffen als langjähriger Partner des AM Suisse den Dachverband mit seinem Lösungsvorschlag zu überzeugen. Dieser ging detailgenau auf alle Anforderungen des AM Suisse ein und zeigte anschliessend in einem erfolgreichen Proof of Concept (PoC), wie der AM Suisse von der Cloud-Lösung profitieren kann. Die Machbarkeitsstudie verdeutlichte, dass die Betriebssicherheit und insbesondere die Performance mit einer Cloud-Lösung sichergestellt wird und die Betriebskosten gesenkt werden können. Aus diesem Grund erhielt Bechtle Steffen den Zuschlag für die Durchführung des Projekts.

Lösung

 

Jedem User eine eigene Workstation als System on Chip im RZ. Um die geforderte signifikante PerformanceSteigerungbei den Desktop-Arbeitsplätzenim Handel zu erreichen, schlug der IT-PartnerBechtle Steffen eine Hosted DesktopInfrastructure (HDI) auf der Basis von HPEMoonshot, Citrix XenDesktop und CitrixProvisioning Services (Master Image Streaming)vor und bot an, vor Ort einen Pilotenfür einen Proof of Concept zu installieren. ImGegensatz zur traditionellen Desktop-Virtualisierung, bei der die Benutzer Ressourcenim Rechenzentrum teilen und damitLeistungseinbussenin Kauf nehmen müssen,stellt HPE Moonshot jedem User die ungeteiltenRechen- und Grafikressourcen einesdedizierten SoC-Moduls (System on Chip) imRZ zur Verfügung. Jedes SoC-Modul verfügtüber ein Mainboard, CPU, Grafikkarte, SSD-Speicherund Schnittstellen. Je vier derultrakompakten Module werden in einemCartridge zusammengefasst, das einfach insMoonshot-Chassis eingesteckt wird. EinMoonshot-Chassis nimmt bis zu 180 leistungsstarkededizierte Desktops auf.

 

Der Pilot wurde einer konventionellen VirtualDesktop-(VDI-)Konkurrenzlösung gegenübergestellt.Es zeigte sich eindeutig, dassnur die HPE-Moonshot-/Citrix-Lösung diegeforderte Leistung erbringen konnte. DieImplementierung und Optimierung erfolgteunter Leitung der Spezialisten von BechtleSteffen, die als langjährigeHPE-Systemintegratorenund Citrix Solution Advisor PlatinumSpecialists über grosse Erfahrung mitHPE-Hardware und den Virtualisierungs-Technologien von Citrix verfügen.

Geschäftsnutzen

 

Flüssige Anwendungen, selbst beihöchstenWorkloads. Dank der innovativen HPE-Moonshot-Plattformverfügt heute jeder Trader bei derSberbank (Switzerland) AG über eine leistungsfähigeWorkstation mit Windows 8.1. Diesesteht aber nicht – Geräusche und Abwärmeproduzierend – unter dem Arbeitstisch,sondern steckt als ultrakompaktes SoC-Modulim HPE-Moonshot-Rack in den beidenexternen Hochsicherheits-Rechenzenternder Bank, die über einen redundanten WAN-Linkmit dem Hauptgebäudeverbunden sind. Im Zusammenspiel mit dem netzwerkschonendenHDX-3DPro-Protokoll von Citrixermöglicht HPE Moonshot den Usern eineAnwendungserfahrung,die derjenigen einerstationären Desktop-Workstation entspricht.

Sberbank Deputy Head of IT VyacheslavDegtyarev unterstreicht die Wichtigkeit derUser-Akzeptanz: «Das Entscheidende jederDesktop-Lösung ist die Zufriedenheit derBenutzer. Mit unserer HDI-Lösung könnenalle Trader gleichzeitig Videos betrachten,anspruchsvolle Analysen durchführen undsich komplexe PDF-Dokumente anzeigenlassen. Und dies ohne die geringsten Performance-Probleme, weil sich die User nichtmehr gegenseitig tangieren. Die Komplexitätder Infrastruktur konnte durch den Wegfalldes Hypervisors markant reduziert werden,zudem eröffnet die Moonshot-/Citrix-Lösungdurch die System-on-Chip-Architekturerhebliche Energie-Einsparpotentiale.»Roger Streuli, Projektverantwortlicher beimIT-Partner Bechtle Steffen, ergänzt: «HPEMoonshot mit Citrix XenDesktop und den Citrix Provisioning Services bietet alleVorteile der Desktop-Virtualisierung ohnederen Nachteile. Die User profitieren vonhöchster Desktop-Leistung, trotzdem lässtsich die Infrastruktur kosteneffizient zentralim RZ betreiben und verwalten. Auchhinsichtlich Flexibilität und Erweiterbarkeitist diese Kombination unschlagbar: ZusätzlicheArbeitsplätze können innert Minuten durchHinzufügenvon Moonshot-Cartridges im RZeingerichtet werden.»

 

Sberbank-IT-Leiter Degtyarev ist überzeugt,mit HPE Moonshot auf die richtige Lösung zusetzen: «Das Kosten-Nutzen-Verhältnis isthervorragend. Gegenüber Server Blades undklassischen PC-Infrastrukturen bietet dieHDI-Lösung eine markant tiefere TCO. Nachden sehr positiven Erfahrungen im Tradingwerden wir dieses Desktop-Konzept unternehmensweitbei Sberbank (Switzerland) AGumsetzen. Die Lösung stösst auch innerhalbunseres Konzerns auf grosses Interesse.»

Ausführliche Referenz.

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