Pilatus Flugzeugwerke AG.

Pilatus hebt ab in eine neue IT-Dimension.

Mit seinen hochmodernen Geschäfts- und Schulungsflugzeugen fliegt der Schweizer Hersteller Pilatus weltweit ganz vorne mit. Der dynamische Geschäftsgang schlägt sich auch in der IT nieder. Neue Anwendungen in Entwicklung und Produktion lassen die Datenmengen exponentiell ansteigen. Die bestehende Server- und Storage-Infrastruktur stößt an Grenzen. Um Handlungsspielraum zurück zu gewinnen und schneller auf kurzfristige Anforderungen aus dem Business reagieren zu können, hat Pilatus seine heterogene und leistungsmäßig eingeschränkte Infrastruktur durch eine homogene, zukunftsorientierte Gesamtlösung auf der Basis von HP Server- und Storage- Produkten abgelöst.

Projektdaten.

Referenz Pilatus Flugzeugwerke
  • Dynamic Datacenter
  • Server & Storage
  • Fertigung / Prod. Gewerbe
  • > 1.500 Mitarbeiter

Ausgangssituation

 

Der zunehmende Einsatz von Elektronik und IT-Technologie in Entwicklung und Produktion hat bei Pilatus zu einem enormen Datenwachstum geführt. Ein einziger Testflug mit einem Prototyp generiert bis zu 10 GB Daten. Die Zunahme des Datenvolumens um jährlich bis 40 Prozent brachte die Server- und Storage-Infrastruktur des Innerschweizer Flugzeugherstellers an die Grenzen. Die auf 2 TB pro LUN begrenzten Speicherkapazitäten mussten aufs Letzte ausgereizt werden; es gab kaum mehr Spielraum für künftige Projekte oder neue Business-Anforderungen. Die historisch gewachsene, heterogene Infrastruktur erschwerte den IT-Spezialisten die Arbeit zusätzlich. Die beiden räumlich getrennten Rechenzentren beherbergten mehr als 13 unterschiedliche Server- und Storage-Komponententypen. Die Verwaltung der komplexen Infrastruktur stellte, neben der fehlenden Skalierbarkeit, für Pilatus Head of ICT Operation Dominik Amstalden und sein siebenköpfiges Infrastruktur-Team das grösste Problem dar. 

Projektziele

Mit dem Auslaufen des Leasingfinanzierungszyklus für die wichtigsten Systemkomponenten wurde beschlossen, eine zentrale Infrastruktur aufzubauen und die heterogene Server- und Storage-Landschaft zu konsolidieren. Die wichtigsten Anforderungen an die neue Lösung waren:

  • Nur noch ein Hardware-Hersteller
  • Nur noch zwei vordefinierte Server-Modelle
  • Eine zentralisierte, von den Servern losgelöste, hoch skalierbare Storage-Infrastruktur mit Leistungsreserven für 4 bis 5 Jahre
  • Optimierte System-Komponenten für die Virtualisierungstechnologie
  • Einfache Verwaltung der gesamten Infrastruktur über eine zentrale Management- Konsole

Unsere wichtigste Anforderung an die neue Server- und Storage-Infrastruktur lautete: Keep it simple. Bei Pilatus gibt es jetzt nur noch drei Server-Typen. Das vereinfacht die Support- und Beschaffungsprozesse enorm.

Dominik Amstalden, Head of ICT Operation, Pilatus Flugzeugwerke AG

Vorgehensweise

Bei der Konzeption und Realisierung der neuen Infrastruktur konnten sich die Flugzeugbauer aus Stans auf ihren IT-Partner Bechtle Steffen verlassen. Nach einer umfangreichen Evaluation, die auch diverse Referenzbesuche beinhaltete, fiel der Entscheid zugunsten einer ganzheitlichen, auf modernster HP Technologie basierenden Lösung. „Die Zusammenarbeit mit dem Lösungs- und Implementierungspartner Bechtle Steffen war in jeder Projektphase hervorragend, ebenso der Support durch HP. Wir konnten das Projekt Server- und Storage-Konsolidierung innerhalb der gesteckten Zeit- und Kostenrahmen erfolgreich abschliessen. Das ging nur, weil alle Beteiligten mit sehr viel Herzblut bei der Sache waren“, berichtet Dominik Amstalden.

Lösung

 

Die Lösung konsolidiert im Storage- und SAN-Bereich sämtliche Subsysteme auf zwei vollredundante HP 3PAR StoreServ 10800 mit integriertem SAN-Virtualisierungslayer und modernster Tiering-Technologie, mit der Datenblöcke vollautomatisch entsprechend den Leistungsanforderungen auf schnelle oder langsamere – und damit günstigere – Speichermedien verteilt werden. Im Server-Bereich kommen sechs HP High-End-Server-Systeme der neuesten Generation für die Virtualisierung (neu aufgebauter vSphere 5.x Cluster) und weitere HP Blade-Server der neuesten Generation zum Einsatz. Die bisher getrennten Netzwerke (LAN/SAN) in den Blade-Chassis wurden unter Einsatz der leistungsfähigen HP FlexFabric-Technologie vereinheitlicht und gleichzeitig für den flächendeckenden Einsatz von FCoE (Fibre Channel over Ethernet) für höhere Bandbreiten vorbereitet. Für maximale Sicherheit werden alle wichtigen Daten in Echtzeit synchron über die zwei Rechenzentren repliziert. Das neue Setup wird durch eine Backup-Applikation, welche auf separate HP P2000-G3-Systeme sichert, vervollständigt.

Geschäftsnutzen

 

Als wichtigste Verbesserung der neuen Lösung nennt Dominik Amstalden die höhere Skalierbarkeit, eine markant gestiegene System-Performance und die viel einfachere Verwaltung der Infrastruktur. „Unser Unternehmen entwickelt sich dynamisch weiter“, so der Projektleiter. „Wir in der IT sind häufig sehr kurzfristig mit neuen Anforderungen und Projekten aus dem Business konfrontiert. Mit unserer neuen, hoch skalierbaren Server- und Storage-Lösung, die von Haus aus optimal auf den Einsatz von Virtualisierungstechnologien ausgelegt ist, können wir viel schneller reagieren.“ Die Standardisierung der Hardware-Komponenten auf wenige Modelle und die markant vereinfachte Architektur erleichtern die Systemadministration und ermöglichen straffere Support- und Beschaffungsprozesse. Storageseitig kommen mit dem vollautomatischen Tiering und dem Thin Provisioning, das nicht verwendeten Speicherplatz automatisch für andere Systeme freigibt, modernste Speichermanagement-Technologien zum Einsatz, die bis zu 45 % Volumen einsparen und markante Kostenvorteile bieten. Durch die redundante Auslegung der beiden RZ und optimierte Backup/Restore- Prozesse profitiert Pilatus von einem Höchstmaß an Sicherheit. Beim Ausfall einer systemkritischen Komponente übernimmt eine zweite die Funktion unterbrechungsfrei. Über den SCOM (System Center Operations Manager) können die IT-Mitarbeitenden die gesamte Infrastruktur zentral und intuitiv überwachen und Trendanalysen vornehmen. „Mit der neuen Server- und Storage-Infrastruktur haben wir nun eine flexible und skalierbare Lösung für die Zukunft“, bilanziert Dominik Amstalden.

Ausführliche Referenz.

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