Oettinger Davidoff.

Oettinger Davidoff geniesst die Vorteile des HPE ConvergedSystem 500.

Die gesamte Wertschöpfungskette beherrschen und mehr Consumer-Orientierung. So lautete – vereinfacht – die neue Strategie von Oettinger Davidoff. Um die neuen strategischen Vorgaben umzusetzen, standardisiert und zentralisiert das Basler Familienunternehmen zurzeit seine stark fragmentierte IT-Umgebung. Auf der Basis der modernen Business Suite SAP S/4HANA errichten die IT-Spezialisten ein leistungsfähiges globales Prozesshaus, das als Grundlage für die Modernisierung und Vereinheitlichung der ERP-Systeme in den über 30 globalen Geschäftseinheiten dienen wird. Die Infrastrukturbasis bilden zwei HPE ConvergedSystem 500 for SAP HANA, die mit dem IT-Partner Bechtle Steffen installiert und konfiguriert wurden.

Projektdaten.

Referenz Oettinger Davidoff
  • Server & Storage
  • Fertigung / Prod. Gewerbe
  • > 1.500 Mitarbeiter

Ausgangssituation

 

«From Crop to Shop»-Strategie erfordert Harmonisierung der ERP-Systeme. Oettinger Davidoff hat sich nach dem Credo «From Crop to Shop» vor einigen Jahren strategisch neu positioniert. Das Unternehmen will künftig möglichst viele Elemente der Wertschöpfungskette selber kontrollieren, um eine maximale Produktqualität vom Anbau der Rohstoffe bis zum Verkauf in den weltweit rund 70 Davidoff Flagship Stores zu gewährleisten. Gleichzeitig soll das Geschäftsmodell in Richtung eines globalen «House of Brands» mit Fokus auf die Endkonsumenten weiterentwickelt werden.

 

Projektziele

Um die neue Strategie erfolgreich umzusetzen, musste das Traditionsunternehmen Strukturen und Prozesse anpassen – auch in der IT. Entsprechend hiess die neue Devise hier: «One company – one system». Josef Huber, Vice President ICT Service Development bei Oettinger Davidoff, führt aus: «Unsere Systemumgebung war historisch bedingt stark fragmentiert. An uns erging vom Management der Auftrag, ein globales Prozesshaus zu bauen, das als Basis für die Standardisierung und Zentralisierung der ERP-Systeme in unseren über 30 globalen Geschäftseinheiten dienen soll. Wir wählten bewusst einen Greenfield Approach und hinterfragten sämtliche Prozesse und Systeme, wobei wir uns an zuvor definierten Key-Success-Faktoren orientierten.»

 

Da Oettinger Davidoff in IT-Schlüsselbereichen seit Jahren auf SAP und HPE setzt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht hatte, wurden diese beiden Lösungspartner in den Evaluationsprozess mit einbezogen. «Für uns stand die Frage im Zentrum, wie wir alle unsere globalen Tochtergesellschaften auf ein einziges ERP-System und eine leistungsfähige zentrale Infrastruktur bringen, die hinsichtlich Geschwindigkeit, Verfügbarkeit, Stabilität und Sicherheit höchsten Anforderungen genügt und bereit für zukünftige Aufgabenstellungen in den Bereichen Echtzeit-Analysen und Big Data ist», beschreibt Josef Huber die Herausforderung.

Mit den HPE HANA Appliances konnten wir erhebliche Verbesserungen bei der Verfügbarkeit und der Datensicherheit erzielen.

Serge Rais Senior Manager Service Opteration/Infrastructure Oettinger Davidoff AG

Vorgehensweise

SAP Business Suite S/4HANA und HPE ConvergedSystem for SAP HANA als Power-Duo. «Man könnte es einen glücklichen Zufall nennen, dass just zum Zeitpunkt, als wir uns über die neue Systemarchitektur im Klaren waren, SAP mit der SAP Business Suite S/4HANA die erste ERP-Suite vorstellte, welche vollständig auf dem vereinfachten Datenmodell der In-Memory-Technologie von SAP HANA basierte. Das Produkt passte perfekt zu unseren Anforderungen und zu unserer Zukunftsstrategie, zudem stand mit dem ConvergedSystem for SAP HANA unseres Hauslieferanten HPE eine topmoderne HANA-zertifizierte Hardware zur Verfügung. Wir wurden – obwohl wir in der Vergangenheit hinsichtlich IT-Technologie eine konservative Linie vertreten hatten – zum Early Adopter, investierten als eines der ersten Schweizer Unternehmen in Lizenzen für die SAP Business Suite S/4HANA und er­warben zwei neue HPE CS500 SAP HANA Appliances.»

Für Oettinger Davidoff war die HANA-Datenbank-Technologie zu diesem Zeitpunkt keine Unbekannte: Das Unternehmen hatte bereits im Jahr 2013 sein SAP Business Warehouse auf eine HANA Appliance von HPE migriert. «Dass die Datenbank und die HPE Appliance gut funktionierten, wussten wir. Wir hatten aber Fragen hinsichtlich Stabilität und Verfügbarkeit der neuen S4 Business Suite, die wir in mehreren Workshops mit SAP klärten», so der IT-Verantwortliche. Die beiden HPE Appliances mit dem Betriebssystem SUSE Linux® for SAP HANA wurden vom Hardware-Partner Bechtle Steffen Schweiz AG in zwei geografisch getrennten Serverräumen bei Oettinger Davidoff installiert und voll re­dundant konfiguriert, so dass beim Ausfall einer Instanz automatisch die zweite hochfährt und den operativen Betrieb innerhalb einer Viertelstunde ohne jeglichen Datenverlust übernimmt. Diese von HP und SAP gemeinsam entwickelte Systemreplikation sorgt für höchste Datensicherheit und stellt die Business Continuity jederzeit sicher. Die Appliances wurden vollständig in die bestehende Backup- und Monitoring-Infrastruktur integriert, so dass die Systeme einfach und effizient vom kleinen IT-Team von Oettinger Davidoff überwacht werden können.

Lösung

 

30- bis 40-fache Geschwindigkeit bei Auswertungen. Der Umfang und die Komplexität des ERP-Harmonisierungsprojektes bei Oettinger Davidoff erforderten ein stufenweises Vorgehen bei der Migration. Josef Huber: «In einem ersten Schritt haben wir unser Legacy SAP ERP-System, mit dem die meisten Geschäftseinheiten und auch die Muttergesellschaft nach wie vor operativ arbeiten, auf die HPE HANA Appliance migriert. Die so entstandene 'SAP Business Suite on HANA' arbeitet noch mit dem alten Programmcode, kann jedoch bereits die leistungsfähige In-Memory-DB von HANA nutzen und Daten für bereichsübergreifende Analysen und Auswertungen in einem zentralen Daten-Container zur Verfügung stellen. Unsere kürzlich neu gegründete deutsche Tochtergesellschaft nutzt bereits vollumfänglich die ERP Business Suite S/4HANA. In Parallelprojekten werden wir in den nächsten Monaten und Jahren sukzessive alle Legal Entities von Oettinger Davidoff auf unseren neuen globalen Standard S/4HANA und HPE HANA Appliance migrieren. Unser Ziel ist es, sowohl auf der Applikations- , wie auch auf der Infrastrukturebene möglichst stark zu standardisieren und zu zentralisieren.»

Der Leistungszuwachs durch die In-Memory-Technologie ist frappant. Da die HPE HANA Appliance sämtliche Daten konstant im Arbeitsspeicher hält und bei der Verarbeitung nicht mehr zwischen Analyse- und Transaktionsdaten unterschieden werden muss, können riesige Datenmengen in Echtzeit bearbeitet, analysiert und ausgewertet werden. «Für ein Unternehmen, das die gesamte Wertschöpfungskette kontrollieren will, ist ein schneller Überblick über die Rohstoff- und Endprodukt-Inventare essenziell. Als eines der ersten Projekte haben wir darum eine grosse zentrale Inventardatenbank mit den Daten aller unserer Geschäftseinheiten auf HANA realisiert.»

Die Power-Kombi S/4HANA und HPE HANA Appliance unterstützt Oettinger Davidoff optimal bei der Umsetzung der neu definierten «From Crop to Shop»-Strategie. Das organisationsweit nutzbare SAP Business Warehouse on HANA mit Cross-Funktionalitäten und die neue Multi-Device-Benutzeroberfläche SAP Fiori bringen das IT-Team immer wieder auf neue Ideen, wie das Business noch effektiver unterstützt werden kann. Komplexe Analysen und Auswertungen laufen heute mit 30- bis 40-facher Geschwindigkeit – auf dem noch nicht HANA-optimierten Legacy ERP, notabene. Wichtige Verbesserungen konnten mit den beiden HPE Converged Systems for HANA auch in den Bereichen Verfügbarkeit und Datensicherheit erzielt werden. Oettinger Davidoff Senior Manager Service Operation/Infrastructure Serge Rais: «Die Replikation zwischen unseren beiden Datacenter-Standorten und das Monitoring der Systeme sind gegenüber früher viel einfacher geworden. Die Standardisierung im Infrastrukturbereich bringt für unser kleines Team bedeutende Erleichterungen.»

Für die Zusammenarbeit mit HPE und dem HPE-Partner Bechtle Steffen findet IT-Leiter Josef Huber nur lobende Worte: «Ein solches Projekt ist ohne eine gute und vertrauensvolle Partnerschaft, wie wir sie zu Bechtle Steffen und HPE pflegen, nicht zu stemmen.»

Geschäftsnutzen

 

Die SAP Business Suite S/4HANA und die beiden SAP HANA Appliances von HPE unterstützen Oettinger Davidoff hervorragend bei der Umsetzung ihrer anspruchsvollen 'From Crop to Shop'Strategie. Der Geschwindigkeitszuwachs durch die InMemory-Technologie bei umfangreichen Analysen und Auswertungen ist frappierend.

Ausführliche Referenz.

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