EWL Genossenschaft.

IT-Infrastruktur und Support für das Lauterbrunner Energie-, Elektro und IT-Unternehmen.

Eine hyperkonvergente, redundant ausgelegte IT-Infrastruktur auf Basis von HPE SimpliVity hebt die Informatik des Energie- und Dienstleistungsunternehmens EWL auf ein zukunftssicheres Niveau und reduziert den Wartungsaufwand. Ergänzende 360°-Supportleistungen von Bechtle Steffen entlasten das schlanke IT-Team von EWL zusätzlich.

Projektdaten.

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  • Server & Storage
  • Professional Services
  • Öffentliche Auftraggeber
  • < 250 Mitarbeiter

Ausgangssituation.

 

Die EWL Genossenschaft übernimmt öffentlich-rechtliche Aufgaben wie die nachhaltige Stromversorgung der Gemeinde Lauterbrunnen mit ihren sechs Bezirken und betreibt dazu drei Wasserkraftwerke. Darüber hinaus erbringt EWL Dienstleistungen der Elektroplanung und Elektroinstallation, Telekommunikation inklusive Internet-Access und Informatik. Zu den geschäftlichen Kunden zählen unter anderem die rund 60 Hotels in der Umgebung, die von EWL unterschiedliche  Services von der WLAN-Infrastruktur bis zu Fachapplikationen beziehen.


Der hart umkämpfte Dienstleistungsmarkt erfordert eine hoch effiziente Infrastruktur, um dem Preisdruck durch eine konsolidierte, zuverlässige und automatisierbare IT zu begegnen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die bisherige Infrastruktur genügte diesen Anforderungen nicht mehr: Für die interne IT von EWL und die Erbringung der Kundenservices gab es zwei getrennte Umgebungen, was den Wartungs- und Supportaufwand naturgemäss erhöht. Zudem stand die bestehende Hardware am Ende ihres Lebenszyklus – ein Technologie-Refresh stand an.

 

Projektziele.

 

Die beiden Umgebungen für die interne und kundenseitige IT werden konsolidiert und durch eine einheitliche Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik abgelöst. Um die Zuverlässigkeit der Service-Erbringung gegenüber den Endkunden abzusichern, wird ein Teil der Supportleistungen ausgelagert. Durch die stark automatisierte HPE-SimpliVity-Plattform muss sich das IT-Team von EWL zudem weniger mit Routinearbeiten beschäftigen.

Ich schätze es sehr, dass Bechtle Steffen uns als
kleinen Player jederzeit ernst nimmt. Den Tatbeweis
haben sie verschiedene Male erbracht, gerade
auch in heiklen Drucksituationen.

 

Anton Mattmann, Leiter Digital

Vorgehensweise.

 

Die EWL Genossenschaft erarbeitete zusammen mit Bechtle Steffen im Sommer 2018 konkrete Anforderungen an eine neue IT-Umgebung. Bereits im Herbst konnte das Konzept für die EWL-interne IT in die Praxis überführt werden. Später folgte die Integration der Kundenservices. Das Wachstum machte schon im Frühling 2019 einen ersten Ausbauschritt nötig: Die Speicherkapazität musste erhöht werden.

Lösung.

 

Sowohl für die interne IT als auch für die Serverfarm, mit der die Kundenservices erbracht werden, kommt eine Infrastruktur auf Basis von Hewlett Packard Enterprise SimpliVity mit insgesamt jeweils zwei HPE-SimpliVity-380-Nodes an zwei Standorten zum Einsatz. Es handelt sich dabei um hyperkonvergente Systeme, die Rechenleistung, Speicherkapazität und Speichernetzwerk in einem Knoten kombinieren und sich einheitlich über VMware vCenter verwalten lassen.

 

Das IT-Team von EWL wird durch einen Supportvertrag ergänzt und entlastet. EWL betreibt eine Pikettorganisation, die für die Endkunden einen 7x24-Service bietet. Diese hauseigene Support-Organisation wird im Bereich der HPE-SimpliVity-Infrastruktur bedarfsgerecht durch Fachspezialisten von Bechtle Steffen unterstützt: Bechtle Steffen erbringt jeweils wochentags von 8 bis 18 Uhr reaktive Second- und Third-Level-Supportleistungen mit einer Reaktionszeit von 30 Minuten und 4 Stunden Interventionszeit. Als Single-Point-of-Contact fungiert dabei der Service Desk von Bechtle Steffen.

 

Dieser 360°-Support deckt alle Belange der vor Ort bereitgestellten IT-Services im Bereich der HPE-SimpliVity-Umgebung ab und betrifft damit direkt und indirekt die Bereiche Compute, Datacenter, Netzwerk und Storage. Für den Workplace-Support ist weiterhin EWL selbst zuständig.

Geschäftsnutzen.

 

Die EWL Genossenschaft erhält mit der neuen, HPE-SimpliVity-basierten Umgebung eine State-of-the-Art-Infrastruktur, die dank der einheitlichen Plattform deutlich einfacher zu verwalten ist als die bisherige IT mit mehreren unterschiedlichen vSphere-Umgebungen. Zudem ermöglicht HPE SimpliVity eine durchgängige Storage-Virtualisierung. Verteilt auf zwei Standorte bringt die neue Infrastruktur der EWL Genossenschaft einen Technologiesprung: Der Platzbedarf in den Data Centers und der Aufwand für die Vernetzung haben sich reduziert.

 

HPE-SimpliVity-Funktionalitäten wie etwa Snapshots, Deduplikation und Datenkompression erweisen sich als zeitsparend und nützlich, wie Anton Mattmann, Leiter Digital bei EWL, anmerkt: «Etwas vom Beeindruckendsten beim Arbeiten mit HPE SimpliVity ist die Datenkompression. Wir haben Kompressionsfaktoren bis 48:1 erreicht. Auch die Geschwindigkeit, mit der Manipulationen an den virtuellen Maschinen wie Migration oder Snapshots ablaufen, ist erstaunlich.»

 

Der 360°-Support bildet eine Rückversicherung für das IT-Team. Die IT-Spezialisten können sich nun strategischen Aufgaben widmen und sich auf Innovationen und die Weiterentwicklung des Angebots fokussieren.

Ausführliche Referenz.

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