Der CIO von morgen [Studie]

Die digitale Transformation macht vor keiner Branche Halt und fordert viel von den IT-Entscheidern. Mit der Dynamik müssen sich auch die IT-Entscheider mit- und weiterentwickeln. Wo sehen sich die CIOs in Zukunft? Hier die Antworten.

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Wo soll es hingehen?

Kaum ein Unternehmen kann sich der Digitalisierung entziehen. Selbst in angestammten Branchen lassen sich durch digitalen Vorsprung entscheidende Marktvorteile erzielen. Neue IT-Lösungen können nicht nur Prozesse optimieren. Vielmehr ermöglichen sie es, bisher nicht erreichte Kunden oder Geschäftsfelder zu bearbeiten und den sich verändernden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

Wie sind die Ressourcen heute verteilt?

In der von Bechtle Steffen gesponserten IDC Studie «Swiss IT 2017 - IT auf dem Weg zur digitalen Business-Plattform» haben sich rund 300 CIOs dazu geäussert, welche Aufgabengebiete wieviel Zeit in Anspruch nehmen. Die Resultate zeigen deutlich, weshalb die Arbeit der CIOs für Unternehmen wegweisend ist:

  • 52.1% der Zeit wendet die IT-Abteilung für angestammte Aufgaben auf.
    Sowohl Unterhalt und Pflege der Infrastruktur als auch Soft- und Hardware-Management sind zweifelsohne essentiell für jede Unternehmung.
  • 47.9%, also knapp die Hälfte der Zeit, wird in zukunftsorientierte Aufgaben investiert.
    Die IT-Verantwortlichen sehen und verstehen die dynamischen Bedürfnisse interner und externer Kunden und tragen massgeblich zur Entwicklung neuer Business-Felder bei.

Wo sieht sich der CIO im Unternehmen von morgen?

Die Verteilung der aktuellen Aufgabengebiete deckt sich mit dem Blick in die Kristallkugel: CIOs sehen ihre künftigen Aufgaben in der Weiterentwicklung des Business. (Mehrfachantworten waren möglich):

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  • 58.2% Strategischer Berater fürs Business
  • 50.0% Mitglied der Geschäftsleitung
  • 47.6% interne IT-Beratung
  • 45,9% Innovationstreiber der digitalen Transformation
  • 39.0% Integrationskoordinator für neue Technologien
  • 31.2% Innovationstreiber für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder
  • 20.2% Stabsfunktion
  • 12.7% Servicestelle/Backbone
  • 4.8% Profit Center

Fazit: Unternehmens- und IT-Strategie gehen Hand in Hand

Die Studie zeigt ein eindeutiges Bild: Unternehmens- und IT-Strategie gehen gemäss Einschätzung der CIOs Hand in Hand. Im Hinblick auf die Digitalisierung mag dies nicht allzu sehr erstaunen, zumal die IT fast alle Prozesse und Abteilungen im Unternehmen tangiert - wenn nicht sogar erst ermöglicht. Der CIO rückt vermehrt in die Stellung des internen Digitalisierungs-Berater und -Entscheider. Er wird in Zukunft abteilungsübergreifend ein noch unverzichtbarerer Partner sein.

 

Quelle: IDC Studie «Swiss IT 2017 - IT auf dem Weg zur digitalen Business-Plattform»

 

Executive Brief